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Sicherheit beim Paragliding

Im Vergleich zu anderen Luftsportarten weisen Gleitschirmfliegen und Drachenfliegen die niedrigsten Quoten bei den tödlichen Unfällen auf. Die hohen Sicherheitsstandards in Deutschland und der Schweiz gewährleisten, dass die meisten Fluggelände von Flugschulen und Clubs gewissenhaft betreut werden.

Essentiell für jeden Piloten sind dennoch Besonnenheit und Risikobewußtsein. Die richtige Einschätzung des Flugwetters ist nicht nur Bedingung für einen guten Paragliding-Flug, sondern kann für den Piloten lebenswichtig sein.

Die Ausrüstung selbst ist, wenn sie den Tests des DHV oder SHV standgehalten hat, auf mindestens das achtfache der eigentlichen Belastung ausgelegt. Unfälle durch das Versagen des Materials sind beim Gleitschirmfliegen noch nicht bekannt. Das Zusammenspiel von guter Ausbildung und guter Paragliding-Ausrüstung bedingt die Flugsicherheit.

Versicherungen

Gleitschirmfliegen ist keine Risikosportart! Dennoch ist für alle, die das Gleitschirmfliegen betreiben wollen, eine Haftpflichtversicherung absolut notwendig. Da Versicherer davon ausgehen, dass von Gleitschirmen per se eine Gefahr ausgeht, werden Piloten immer in Gefährdungshaftung genommen. Es lohnt sich genauer nachzuprüfen, wie einzelne Gesellschaften Piloten versichern und wie die Höchstschadensbeiträge derzeit festgelegt sind. In den meisten Fällen muss man eine spezielle Haftpflichtversicherung abschließen.

Auch bei den Unfall- und Lebensversicherungen ist auf Risikozuschläge für Flugsportarten zu achten.

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